Somatic Experiencing in St. Gallen: Knospen mit Regentropfen symbolisieren die Lösung von Traumafolgen über den Körper bei Bruno Wenk

Somatic Experiencing in St. Gallen

...wenn Reden allein nicht reicht

Traumafolgen über den Körper lösen

ein Weg zu innerer Ruhe und
Präsenz

Reflektieren, verstehen, reden – im Kopf ist vieles klar.

Und doch bleiben Anspannung, innere Unruhe oder das Gefühl, nicht richtig «da» zu sein.

Den Körper ins Boot holen, anstatt nur den Kopf zu bemühen: Somatic Experiencing unterstützt Ihr autonomes Nervensystem dabei, wieder mehr in Balance zu kommen – für mehr Ruhe, Präsenz und inneren Raum.

Wenn belastende Erfahrungen in Körper und Beziehungen nachwirken

Mein Angebot richtet sich an Menschen, die merken, dass etwas in ihrem Körper oder in ihren Beziehungen aus dem Gleichgewicht geraten ist – oft als Folge belastender Lebensereignisse oder schwieriger Beziehungserfahrungen.

Zum Beispiel wenn

  • Sie häufig angespannt sind und schlecht abschalten oder schlafen können.
  • Sie rasch in einen inneren Alarmzustand geraten und sich schnell überfordert fühlen.
  • Sie sich oft wie «nicht ganz da» erleben, innerlich zurückgezogen oder nur noch funktionierend – manchmal gerade in Momenten, in denen Sie sich eigentlich Nähe und echte Begegnung wünschen.

Häufig kommen körperliche Signale wie Unruhe, Anspannung, Druck oder flache Atmung hinzu, ohne dass sich dafür eine eindeutige medizinische Ursache findet.

Viele dieser Reaktionen können als natürliche Schutzreaktionen des Nervensystems verstanden werden und stehen oft im Zusammenhang mit früheren, überwältigend erlebten Ereignissen – es geht nicht um persönliches Versagen.

Somatic Experiencing – Traumaarbeit kurz erklärt

Somatic Experiencing ist eine körperorientierte Form der Trauma-Begleitung. Sie unterstützt das Nervensystem dabei, wieder mehr Flexibilität und Spannweite zu entwickeln und fördert so die Fähigkeit zur Selbstregulation.

Viele Stress- und Traumafolgen entstehen, wenn natürliche Schutzreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarrung nicht vollständig zu Ende kommen konnten.

Sie werden nicht dazu gedrängt, eine belastende Erfahrung noch einmal zu durchleben oder sich belastenden Details auszusetzen.

Stattdessen bekommt Ihr Nervensystem Raum, die heute noch spürbaren Spuren dieser Erfahrung behutsam zu verarbeiten, Schritt für Schritt zu integrieren und angestaute Spannung zu lösen, sodass nach und nach mehr Regulation und innere Ruhe möglich werden.

Trauma und innere Sicherheit

Sicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Gefahr.

Das autonome Nervensystem nimmt fortwährend Signale auf: aus dem Körper, aus der Umgebung und im Kontakt mit anderen Menschen. Die Einordnung, ob etwas eher als sicher oder unsicher erlebt wird, erfolgt blitzschnell und ist meist der bewussten Wahrnehmung entzogen.

Wenn wir uns ausreichend sicher fühlen, kommt ein inneres Gleichgewicht zustande: Die Atmung wird ruhiger, der Puls verlangsamt sich, Gedanken werden klarer, ein entspannter Kontakt mit unserem Gegenüber kann sich einstellen. Manchmal zeigt sich dann wie von selbst ein Moment von innerer Stille und Weite.

Nach überwältigenden oder traumatischen Erfahrungen gerät dieses innere Gleichgewicht leicht aus der Bahn. Das sogenannte «Toleranzfenster» wird enger: Man rutscht schneller in starke Anspannung und Wachsamkeit oder in Rückzug und inneres Abschalten.

Trauma-Arbeit mit Somatic Experiencing setzt hier an. Das Nervensystem kann nach und nach wieder mehr Spielraum innerhalb dieses Toleranzfensters entfalten. Der Körper reagiert dann oft weniger heftig, Anspannung nimmt eher ab, und Momente von Präsenz und stillem Innehalten werden wieder häufiger.

Ein sicherer Rahmen

Ein sicherer und klarer Rahmen ist wichtig:

  • Sie entscheiden, wie viel Sie erzählen möchten. Es geht nicht darum, belastende Situationen wieder zu erleben, sondern darum, wie sich Spuren dieser Erfahrungen heute zeigen.
  • Wir achten besonders darauf, was sich körperlich bemerkbar macht – zum Beispiel Druck, Enge, Unruhe, Starre oder das Erleben, «wie neben sich» zu stehen.
  • Ebenso bewusst beziehen wir Ihre Ressourcen mit ein: alles, was Ihnen Halt gibt und etwas mehr Weite schafft.

Wenn Meditation unruhig macht

Warum Entspannungsübungen bei Trauma zusätzlichen Stress erzeugen können – und was Ihr Nervensystem stattdessen braucht.

Vielleicht kennen Sie dieses Phänomen:

Sie probieren Übungen aus – etwa Atemübungen, kurze Meditationen oder Achtsamkeitsimpulse – in der Hoffnung auf Entlastung und etwas mehr Ruhe. Bloss: Sie werden eher unruhig, fühlen sich vielleicht leer oder wie weggetreten und fragen sich: «Mache ich etwas falsch?»

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Was Sie erleben, hat im Kontext von Trauma gute Gründe. Wenn das innere System mit alten Überlebensreaktionen beschäftigt ist, kann eine Praxis, die stark nach innen führt, diese Reaktionen eher anstossen anstatt sie zu beruhigen. Man erlebt nicht einen stillen, inneren Raum, sondern hauptsächlich innere Anspannung, vielleicht ein Gefühl von Verlorenheit, aufdringliche Erinnerungen drängen sich in den Vordergrund oder man fühlt sich «nicht richtig da".

Solche Übungen sind wertvoll, haben eine lange Tradition und können sehr hilfreich sein – vor allem, wenn sie gut eingebettet sind. Als reine Selbstpraxis zu Hause passen sie aber nicht in jeder Situation gleich gut. Wenn Sie eher Unruhe, vielleicht beängstigende Leere, Wegdriften oder belastende innere Bilder erleben, ist das keine Schwäche, sondern eine nachvollziehbare Schutzreaktion auf viel Belastung.

Geduld und Mitgefühl mit sich selbst sind auf diesem Weg wichtig. Veränderungen geschehen oft in kleinen Schritten und nicht gradlinig; es ist normal, wenn alte Muster und Hindernisse auftauchen. Entscheidend ist, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und gut auf sich zu achten, statt sich dafür zu verurteilen.

In meinem Angebot geht es nicht darum, gemeinsam zu meditieren oder etwas Bestimmtes einzuüben. Im Mittelpunkt steht Co-Regulation und die behutsame Begleitung Ihres Nervensystems: Ich bin als Ihr Gegenüber präsent und halte einen sicheren Rahmen - auch dann, wenn sich Unruhe, unangenehme Gefühle oder bedrängende Bilder bemerkbar machen.

Sie müssen diese Zustände nicht erneut alleine durchleben, sondern entwickeln nach und nach ein feineres Gespür dafür, was gut tut und welche Signale auf Ihre Belastungsgrenze aufmerksam machen – bevor Sie innerlich wegdriften oder sich überfordert fühlen. So kann mit der Zeit ein verlässlicherer innerer Kompass wachsen, der Sie zu dem führt, was sich für Sie stimmig und entlastend anfühlt.

Somatic Experiencing bei Trauma, Stress und Erschöpfung

Wir arbeiten nicht an alten Geschichten — wir schauen, wie diese Erlebnisse heute in Ihrem Körper wirken. So können sich diese aktuellen Reaktionen sanft auflösen, ohne dass Sie die schlimmen Momente nochmals durchleben müssen.

Schocktrauma und überwältigende Ereignisse

Manche Erlebnisse sind so plötzlich oder bedrohlich, dass der Körper danach nicht mehr wirklich zur Ruhe findet – zum Beispiel nach einem Unfall (wie einem Sturz oder Schleudertrauma), medizinischen Eingriffen, Mobbing oder Gewalt.

Sie bemerken vielleicht:

  • Ihr Körper reagiert schneller als früher – etwa mit Anspannung, Herzklopfen oder flacherem Atem.
  • Situationen, die äusserlich harmlos sind, fühlen sich innerlich unsicher an.
  • Es können innere Bilder, Spannungen, Körperempfindungen oder andere Reaktionen auftauchen, die sich schwer einordnen lassen.
Chronischer Stress und Erschöpfung

Häufig steht dahinter keine einzelne Situation, sondern eine längere Phase mit viel Druck und Verantwortung – im Beruf (bis hin zur drohenden Überlastung oder einem Burnout), in Beziehungen, in der Familie oder in der Pflege von Angehörigen, ohne wirkliche Entlastung. Der Alltag kann sich dann wie ein Dauerlauf anfühlen – selbst in freien Momenten.

Sie bemerken vielleicht:

  • Sie kommen innerlich kaum noch zur Ruhe.
  • Sie erleben sich nach Erholungszeiten eher angespannt-müde als erfrischt.
  • Sie werden immer sensibler dafür, wann es zu viel wird – ohne genau zu wissen, wo Sie ansetzen sollen.
Bindungs- und Beziehungserfahrungen

Wenn Beziehungen über längere Zeit von emotionaler Unberechenbarkeit, Kritik, Abwertung oder fehlender Verlässlichkeit geprägt sind, wirkt sich das oft deutlich auf den Alltag und das Miteinander aus.

Sie bemerken vielleicht:

  • Unruhe oder Anspannung, sobald es in Beziehungen näher oder verbindlicher wird.
  • Die Tendenz, sich stark anzupassen und eigene Grenzen zu übergehen, um Kritik, Streit oder Zurückweisung zu vermeiden.
  • Schwierigkeiten, in Beziehungen für eigene Bedürfnisse oder Grenzen einzustehen, ohne sich innerlich zurückzuziehen, «abzuschalten» oder in Angriff zu gehen.

Viele dieser Reaktionen sind nachvollziehbare Versuche, mit Belastungen in Beziehungen zurechtzukommen. Häufig haben sie ihren Ursprung in der Kindheit und waren damals die beste Möglichkeit, mit solchen Situationen umzugehen.

Innere Distanz und das Gefühl, nicht ganz anwesend zu sein

Wenn Sie in bestimmten Situationen zwar funktionieren, sich innerlich aber nicht wirklich beteiligt fühlen – so als würden Sie ein Stück daneben stehen – kann das eine Schutzreaktion auf Erfahrungen sein, die einmal zu viel waren.

Sie bemerken vielleicht:

  • dass Sie eher zuschauen, als wirklich mit im Geschehen zu sein,
  • dass es schwer fällt zu spüren, was Sie gerade brauchen oder fühlen,
  • dass echte Nähe – zu sich selbst oder zu anderen – nur bis zu einem gewissen Punkt möglich erscheint.
Körperliche Beschwerden ohne klare Ursache

Somatic Experiencing kann unter anderem dann hilfreich sein, wenn sich Belastungen vor allem körperlich zeigen – etwa in Form von anhaltenden Schmerzen oder anderen Beschwerden, für die sich trotz medizinischer Abklärung keine eindeutige Ursache findet.

Auch in diesem Rahmen wird Somatic Experiencing nicht anstelle einer notwendigen medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt, sondern ergänzend: Die Reaktionen des Nervensystems und das damit verbundene Körpererleben werden ernst genommen und behutsam in die Begleitung einbezogen.

Ein erstes Gespräch hilft, mehr Klarheit zu bekommen.

Somatic Experiencing in St. Gallen: Ein verwittertes Holzstück mit Spiral- und Wellenmustern als Symbol für die Regulation im Nervensystem bei Traumafolgen

Was sich durch Somatic Experiencing verändern kann

Wenn Ihr Nervensystem öfter registriert, dass Sie in diesem Moment ausreichend sicher sind, verändert sich auch, wie Sie auf Belastungen reagieren. Zum Beispiel:

  • Mehr innere Ruhe und Stabilität Es wird leichter, in die eigene Balance zurückzufinden, den Handlungsspielraum zu behalten und nicht in Daueralarm oder innerer Starre hängen zu bleiben.
  • Mehr Verbindung in Beziehungen und im Alltag In wichtigen Momenten können Sie eher in Kontakt bleiben, anstatt automatisch in Rückzug, Überanpassung oder Überreaktion zu gehen.
  • Mehr Kontakt mit sich selbst Häufig wird berichtet, dass eigene Bedürfnisse und Grenzen spürbarer werden – und sich kleine Momente von Weite, Lebendigkeit oder Freude zeigen. Im Alltag kann es dann leichter fallen, entsprechend zu handeln.

Wichtiger Hinweis zur Beratung:

Ich biete Traumabegleitung mit Somatic Experiencing im Rahmen psychosozialer Beratung an – es handelt sich dabei nicht um Psychotherapie. Im Mittelpunkt stehen die Regulation Ihres Nervensystems, das Erleben von mehr innerer Sicherheit und ein feinerer, freundlicherer Kontakt zu Ihrem Körper.

Somatic Experiencing ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, kann diese jedoch auf hilfreiche Weise ergänzen.

Der Schlüssel zur Traumabewältigung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben, sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.

- Peter A. Levine

Wie ich mit Somatic Experiencing arbeite

Wie eine Sitzung ablaufen kann

Am Anfang einer Sitzung steht meist das, was Sie im Moment besonders beschäftigt – oft eine Situation aus Ihrem Alltag. Daraus kann sich ein Gespräch über Ihr aktuelles Erleben entwickeln und darüber, was Ihnen heute wichtig ist.

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Im weiteren Verlauf kann mehr Raum für das entstehen, was Ihr Körper dazu „erzählt“. Das heisst zum Beispiel: Wir achten darauf, welche Empfindungen auftauchen, wenn Sie von einer bestimmten Situation sprechen, und wie sich Anspannung oder Entlastung im Körper bemerkbar machen. Das kann sehr fein sein – etwa ein kleiner Unterschied in der Atmung oder darin, wie gut Sie Ihre Füsse am Boden spüren.

Oft zeigt sich dabei ein Hin- und Her zwischen unterschiedlichen Körperempfindungen: Bereichen, die sich enger, schwerer oder unruhiger anfühlen, und Bereichen, in denen etwas mehr Weite, Wärme oder Neutralität spürbar ist. Dieses Wechseln kann Ihrem Nervensystem helfen, mit Stress und alten Belastungen anders umzugehen – mit der Erfahrung: Ich kann etwas spüren, ohne davon völlig überschwemmt zu werden. Wie weit wir dabei gehen, richtet sich immer nach Ihrem Tempo.

Ein Teil der Arbeit kann auch sein, Erfahrungen in den Blick zu nehmen, in denen Sie sich lebendiger, verbundener oder mehr „bei sich“ gefühlt haben: zum Beispiel in der Natur, beim Musizieren oder Bewegen, im Kontakt mit Tieren oder in einem Moment von „Das habe ich gut geschafft“. Solche Erfahrungen können inneren Boden geben, während wir uns vorsichtig schwierigeren Themen zuwenden.

Manche Sitzungen sind eher still und nach innen gerichtet, mit viel Raum für Körperwahrnehmung. In anderen Stunden steht das Gespräch stärker im Vordergrund, um das Erlebte einzuordnen und Verbindungen zu Ihrem Alltag zu finden. Beides darf Platz haben und sich abwechseln.

Gegen Ende der Stunde verlangsamen wir meist noch einmal und schauen, was jetzt wahrnehmbar ist: im Körper, in der Stimmung, im Denken. Manchmal ergibt sich daraus etwas Konkretes für den Alltag – zum Beispiel ein kurzer Moment bewusst durchzuatmen, ein Satz, der gut tut, oder eine einfache Weise, wie Sie sich zwischendurch wieder etwas mehr spüren können.

Jede Sitzung verläuft anders. Die beschriebenen Aspekte sind mögliche Bausteine unserer Arbeit – keine feste Abfolge. Ihr Erleben, Ihre Grenzen und Ihr Tempo geben die Richtung vor.

Traumabegleitung und sicherer Kontakt

Mit «sicherem Kontakt» ist gemeint, mit anderen Menschen in Austausch zu sein, ohne sich innerlich bedroht oder überfordert zu fühlen – etwas, das nach belastenden Erfahrungen oft schwerer fällt und mit mehr Unsicherheit verbunden ist.

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Gerade wenn frühe oder wiederholte Belastungen das Nervensystem geprägt haben, springen Schutzreaktionen an, auch wenn die gegenwärtige Situation ausreichend sicher wäre. Es kann sich dann so anfühlen, als wäre innerlich ständig etwas auf der Hut.

Ein Gefühl von Sicherheit entsteht selten nur durch eigenes Bemühen, sondern immer wieder auch im Kontakt mit anderen Menschen – etwa in Beziehungen, in Freundschaften oder in professionellen Begleitungen. In einer präsenten, respektvollen Gegenwart kann nach und nach erfahrbar werden, dass im Moment nichts Gefährliches geschieht und das Nervensystem etwas mehr zur Ruhe kommen darf.

In meinem Angebot geht es darum, Ihr Nervensystem schrittweise darin zu unterstützen, wieder mehr Flexibilität und Spannweite in seinen Reaktionen zu finden. Das zeigt sich oft ganz natürlich auch im Kontakt: Es wird eher möglich, bei sich zu bleiben, auf andere zuzugehen oder sich zurückzunehmen.

Wie zeigt sich Belastendes heute in Ihrem Leben? Wo und wann fühlen Sie sich stabiler, lebendiger oder geschützter? Daran knüpfen wir an – Schritt für Schritt und ohne Überforderung.

Somatic Experiencing ist dabei eine der Grundlagen meiner Arbeit. Im Zentrum steht Ihr Erleben im Moment – nicht eine bestimmte Methode und auch nicht, Ihre Geschichte lückenlos und ausführlich zu erzählen.

In der Begleitung geht es darum, dass sich Fähigkeiten entwickeln können, die Ihren Alltag wieder leichter machen: nach Belastungen mehr zur Ruhe zu kommen und in Beziehungen Schritt für Schritt mehr Orientierung und Nähe zu spüren – zu sich selbst und zu den Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Zwei Buchen mit starken Wurzeln im grünen Frühlingswald als Symbol für Erdung, Ressourcen und Stabilität im Somatic Experiencing

So läuft es ab

  1. Erstkontakt

    Per E-Mail oder Telefon.
    Oder Sie buchen direkt online einen .

    Wir klären kurz, worum es geht und ob mein Angebot für Sie passend ist.

  2. Erstgespräch

    Wir lernen uns kennen, klären Ihr Anliegen und schauen, ob diese Form der Begleitung zu Ihnen passt.

    Einfache Übungen zur Körperwahrnehmung geben Ihnen einen Eindruck.

  3. Nächste Schritte

    Danach können Sie in Ruhe entscheiden, ob und in welchem Rahmen eine Begleitung sinnvoll ist.

    Wenn es für Sie stimmig ist, planen wir gemeinsam die nächsten Termine.

Kosten der Beratung

  • 60 Minuten: CHF 130.00
  • 90 Minuten: CHF 195.00
  • Ein reduzierter Tarif ist nach vorheriger Absprache möglich.
  • Die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

Praxisstandort in der St. Galler Altstadt

Die Termine finden in der Praxis an der Spisergasse 22 in 9000 St. Gallen statt – zentral gelegen und gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto.

  • Den Lageplan finden Sie auf der Kontaktseite.
  • Eine unkomplizierte Anreise ist etwa aus Gossau, Herisau, dem Appenzellerland und der Region Ostschweiz möglich.

Dauer einer Sitzung

  • Einzelsitzungen dauern üblicherweise 60 Minuten.
  • Die Frequenz passen wir an Ihre Situation und Belastbarkeit an.

Vertraulichkeit und Datenschutz

Alle Gespräche sind vertraulich. Ich halte mich an die Ethikrichtlinien der schweizerischen Vereinigung für systemische Therapie und Beratung SYSTEMIS und orientiere mich an den fachlichen Standards des Somatic Experiencing Verbands Schweiz SE-CH.

Sie haben Fragen zu meinem Angebot, sind sich vielleicht nicht sicher, ob es für Sie passt?

Über mich

Mich interessiert seit langem, wie Menschen schwierige Erfahrungen überstehen und wieder Boden unter den Füssen finden. Ich bin Sozialarbeiter FH, systemischer Berater und Somatic Experiencing Practitioner.

Reaktionen wie Anspannung, Rückzug oder Übererregung sehe ich nicht als persönliches Defizit, sondern als nachvollziehbare Schutzreaktionen des Nervensystems. Ich selbst kenne diese Dynamiken nicht nur theoretisch, sondern auch aus meinem eigenen Leben.

Ich habe Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Krisen- und Belastungssituationen – von Beziehungskonflikten bis hin zu Ereignissen, welche die Bewältigungsmöglichkeiten überfordern.

Besonders wichtig ist mir eine ruhige, zugewandte und klare Haltung, in der auch schwierige Themen respektvoll Platz haben, ohne dass Sie sich erklären oder rechtfertigen müssen.

Mein Anliegen ist, Menschen nach belastenden Erfahrungen darin zu begleiten, wieder mehr Sicherheit, Selbstkontakt und Verbundenheit zu entwickeln – in sich selbst und in Beziehungen.

Qualifikationen (Auswahl):

  • Sozialarbeiter FH, systemischer Berater (Meilener Institut Zürich)
  • Somatic Experiencing SE (Zentrum für innere Ökologie Zürich)

Häufige Fragen zu
Somatic Experiencing

  • Was passiert konkret in einer Sitzung?

    Wir beginnen meist mit dem, was Sie im Moment beschäftigt. Dann schauen wir gemeinsam, wie sich das in Ihrem Erleben zeigt – zum Beispiel im Körper (Druck, Enge, Leere, Unruhe) oder in Gedanken und Gefühlen.

    Wir arbeiten im Sitzen oder Stehen, ohne Berührung. Wir bleiben nur so nah an Belastendem, wie es für Sie tragbar ist, und kehren immer wieder zu dem zurück, was Halt gibt. Sie müssen nichts „leisten“ oder etwas besonders gut erklären – alles darf in Ihrem Tempo entstehen.

  • Muss ich meine Geschichte im Detail erzählen?

    Nein. Sie entscheiden, was und wie viel Sie erzählen möchten. Es geht nicht darum, belastende Erfahrungen nochmals im Detail zu durchleben, sondern darum, wie sich Spuren dieser Erfahrungen heute zeigen – in Ihrem Körper, Ihrem Fühlen, Ihrem Denken und in Ihren Beziehungen. Genau dort setzen wir an.

  • Arbeiten Sie mit Berührung in der Beratung?

    Im Rahmen der psychosozialen Beratung mit Somatic Experiencing arbeite ich körperorientiert, aber ohne Berührung. Wir nutzen zum Beispiel Aufmerksamkeit, Atmung, kleine Bewegungen und innere Bilder, um Ihr Nervensystem zu unterstützen und mehr innere Ruhe und Stabilität aufzubauen. Sie entscheiden jederzeit selbst, was für Sie stimmig ist.

  • Wie lange dauert eine Somatic Experiencing Sitzung?

    In der Regel 60 Minuten, bei Bedarf und nach Absprache können längere Sitzungen vereinbart werden, dann rechne ich im Viertelstunden-Takt ab.

  • Wie viele Sitzungen sind in der Regel nötig?

    Das hängt von Ihrem Anliegen ab – manchmal sind 3–5 Sitzungen ausreichend, andere nutzen die Begleitung über einen längeren Zeitraum.

  • Wird Somatic Experiencing von der Krankenkasse übernommen?

    Nein, die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen und müssen selbst getragen werden.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen