Somatic Experiencing (SE) St. Gallen
Traumabegleitung mit Somatic Experiencing
SE ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von belastenden und überwältigenden Erfahrungen.
Im Zentrum steht die behutsame Wahrnehmung von Körperempfindungen, um das Nervensystem zu stabilisieren und Selbstregulation zu stärken.
In meiner Praxis in St. Gallen begleite ich Menschen aus der Ostschweiz bei Trauma, anhaltender Anspannung, Stress oder dem Erleben innerer Unruhe mit dieser sanften, körperorientierten Methode.
Ob SE für Ihr Anliegen passend ist, können wir gerne in einem ersten Gespräch klären.
Selbstregulation entwickeln
Belastende Erfahrungen wirken oft über den Körper weiter.
In Momenten von Überforderung reagiert das Nervensystem automatisch, um Schutz herzustellen. Wenn diese Reaktion nicht vollständig abgeschlossen werden kann, bleibt oft eine innere Anspannung zurück. Sie kann sich später als Unruhe, Erschöpfung oder erhöhte Wachsamkeit zeigen.
Die Arbeit mit SE bezieht diese körperlichen und emotionalen Reaktionsmuster behutsam ein.
Der Fokus liegt weniger auf der Geschichte des Erlebten als auf den Spuren, die es im Nervensystem hinterlassen hat. Schritt für Schritt kann so wieder mehr Sicherheit, Flexibilität und innere Ruhe entstehen.
Mit zunehmender Selbstregulation wächst die Fähigkeit, mit Belastungen gelassener umzugehen und in gutem Kontakt mit sich selbst und anderen zu bleiben. Dies kann Resilienz stärken, das Empfinden von Lebendigkeit fördern und ein Gefühl innerer Ganzheit unterstützen.
Der Schlüssel zur Traumabewältigung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben, sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.
Peter A. Levine
Mögliche Anwendungsbereiche sind unter anderem:
- anhaltende innere Unruhe, Übererregung oder Erschöpfung
- Stressfolgen, Überforderung oder Erschöpfungssymptome
- Spannungszustände oder körperliche Beschwerden ohne erkennbare medizinische Ursache
- Schlaf- oder Konzentrationsprobleme in Verbindung mit dauerhafter Anspannung
- der Wunsch, Grenzen besser wahrzunehmen und zu wahren
- das Gefühl, schwer entspannen und zur Ruhe kommen zu können
- Nachwirkungen belastender Ereignisse – z. B Unfälle, Stürze, Operationen, medizinische Eingriffe, Verluste
- Erfahrungen wie Bedrohung, Gewalt oder Mobbing
- schwere Diagnosen, Krankheit, Schicksalsschläge oder Trennungssituationen
- frühe Belastungen (Entwicklungstrauma)
- langanhaltende Stresssituationen, Existenzängste oder das Erleben von Kontrollverlust
- diffuse psychosomatische Symptome ohne klare Ursache
- Lebenskrisen, Umbruchphasen, Entscheidungsprozesse
- sekundäre Traumatisierung (z. B. in Pflege-, Therapie-, Rettungs- oder Sicherheitsberufen)
Hinweis: Somatic Experiencing versteht sich nicht als Psychotherapie. SE ist eine körperorientierte Methode zur Förderung von Selbstregulation, innerer Stabilität und Resilienz. Somatic Experiencing kann therapeutische oder medizinische Behandlungen sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen.